So sitzt man also mit 31 unter seinem Weihnachtsbaum von Walmart fuer 29.95 $ und merkt wie das Leben so vor sich hin plaetschert. Der Weihnachtsbaum ist alles andere als fancy. Damals war kein Geld mehr da fuer einen Besseren und jedes Jahr auf’s Neue traut man sich nicht so viel Geld fuer einen Plastikbaum auszugeben. Den Kindern gefaellt es ja. Was tut man an so einem Abend? Man krazt den Grind von einer alten Wunde waehrend man zwischen frischer und ungefaltetet Waesche sitzt. Man fragt sich ob man so langsam bequem wird und lieber drinnen im Warmen sitzt als raus zu gehen und was zu erleben. Das Schachbrett ist noch aufgebaut, der Tee noch warm aber die Luft ist raus. Man koennte jetzt lesen aber Judith Herman auf English tut einfach nur weh. Das andere Buch ueber “duenne Schlampen” redet vom Essen! Kein Kaffee mehr, keine Zigaretten, keinen Alkohol (ausser es handelt sich um biologisch angebauten Rotwein!), schon mal gar kein Fleisch und moeglichst nur Produkte vom lolaken Erzeuger. Eigentlich weiss man das doch. Der Koerper macht ja sonst schlapp. Da wuenscht man sich meditieren zu koennen aber auch das ist schwierig. Kinder rennen hin und her, der Hund schlabbert, der Mann findet nix. Langeweile!